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Klartext: 3 Mythen über Influencer, die so gar nicht stimmen


reachartists - 17. September 2020 - 0 comments

Sie sind an den schönsten Orten der Welt, nehmen ihre Follower mit durch ihr Leben und tragen die tollsten Klamotten: Influencer führen von außen betrachtet ein absolutes Traumleben. Doch das weckt auch Neid. Influencer werden für ihren Job oft nicht ernst genommen, manchmal sogar belächelt. 95 Prozent aller Menschen denken, Influencer sind faul und ihr Job ein Witz. Das geht so weit, dass so mancher Influencer beschämt zu Boden guckt, wenn er nach seinem Job gefragt wird. Dabei ist klar: Das Influencer-Dasein ist ein harter Job.

Deshalb räumen wir heute damit auf: Hier kommen
3 Mythen über Influencer, die so gar nicht stimmen.  

Influencer arbeiten ja nichts

Es sieht so leicht aus: Ein Foto, hochladen und fertig. Doch was von außen betrachtet aussieht, wie ein Lotteriegewinn, ist am Ende harte Arbeit. Influencer arbeiten oft 24/7, planen ihren Content Wochen im Voraus und sind eben nicht nur Content Creator. Sie sind ein ganzes Unternehmen, das sich neben den Postings auch um Steuern, Buchhaltung, Emails und Reiseplanungen kümmern muss. Dazu kommen Storys, Vertragsverhandlungen mit Kooperationspartnern sowie Meetings und Telefonkonferenzen. Wenn wir müde ins Bett fallen, scrollen Instagrammer meist noch einmal durch den Feed, werten ihre Analytics aus und checken ihre Konkurrenz.

Influencer reisen nur durch die Gegend

Heute am Strand von Bali, morgen auf dem Event in Dubai, übermorgen in New York. Betrachtet man die Social Feeds der Influencer wirkt es, als würden Influencer nur durch die Welt jetten und das Leben genießen. Dass sie aber ähnlich wie Digital Natives nicht zum Faulenzen an den schönsten Orten der Welt sind, sondern zum Arbeiten, vergessen viele. Auf der Suche nach dem perfekten Fotospot gehen oft Stunden ins Land, ohne dass man am Pool entspannt hat. Auf Events hält man Smalltalk, während die Touristen in der Strandbar ihr Leben genießen. Was von außen so schön scheint, ist oft vor allem nur eines: Arbeit statt Urlaub.

Influencer bekommen für ein schnelles Foto massig Geld

Ein Foto hochgeladen und schön abkassiert. Das denken viele, wenn sie Kampagnenfotos von Influencern sehen. Dass dahinter aber viel Arbeit steckt, vergessen viele. Denn vor dem Foto stehen Vertragsverhandlungen, Absprachen mit dem Kunden, eine Ausarbeitung eines Konzepts sowie mehrere Korrekturschleifen mit dem Kunden. Bis das Foto im Feed erscheint, gab es regen Austausch, mehrere Ideen-Pitches und vor allem zeitintensive Shootings. Das Foto ist nur das Endprodukt eines langen Prozesses, der natürlich bezahlt gehört. Dass Werbebudgets oftmals besser bezahlt werden, als die Pflege von Menschen ist ein anderes, gesellschaftspolitisches Thema – wofür aber weder Influencer noch Brands etwas können.

https://www.instagram.com/p/CEeuBoWiy3t/

Wir finden: Schluss mit Verurteilungen von Influencern.

Wir sind der Meinung, egal ob Influencer/Content Creator oder Creator. Du bist ein/e selbstständige/r Online Unternehmer/in mit einem 24/7 Job, in einem Job in dem du neben Content Creator, auch Grafikdesigner/in, Steuerberater/in, Webdesigner/in, Fotograf/in, Community Manager/in bist.

Also – Hut ab! 

https://www.instagram.com/p/CEyjeKACT2X/

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